Beckenbodenentspannung

Beckenboden Entspannung. Der Workshop

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Du kannst die Stunde für 3 Monate so oft wiederholen, wie du möchtest.
Dazu gibt es ein Handbuch für dich, was die Übungen und noch weitere Extras mit liebevollen Illustrationen für dich enthält. Dies schicke ich dir per Post zu.

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Warum Beckenbodenentspannung?

Oft das erste Ziel im Beckenbodentraining. Es fördert die Wahrnehmung, das innere Bild vom Beckenboden und den Kontakt zu ihm.

Beckenbodenliebe.

Heute möchte ich dir erklären, warum man auch nach einer Geburt zu hohe Spannung im Beckenboden haben kann und warum das aber nicht gleichzeitig bedeutet viel Kraft zu haben.

Dafür ist es wichtig zu wissen, dass ein gut funktionierender, glücklicher Beckenboden eine normale Spannung haben muss, um seine Kraft entfalten zu können und so die Kontinenz zu sichern. Ist die Spannung zu hoch, so dass der Beckenboden in Ruhe schon verkürzt ist (an den Schultern sieht man es besser, wenn die Spannung der Nackenmuskeln zu hoch ist, sie „verspannt“ sind, sind die Schultern hochgezogen), dann kann er möglicherweise gar nicht mehr auf Druckerhöhung flexibel reagieren.

So kann auch durch zu hohe Spannung eine Inkontinenz entstehen.

Sogar Senkungssymptome können durch eine zu hohe Spannung entstehen, die durch den Beckenboden selbst (der höher steht) und nicht durch abgesenkte Organe ausgelöst werden. Auch kann es bei hoher Spannung schwieriger sein, sich zu entleeren (es dauert einige Sekunden, bis der Urin entleert werden kann), Sex zu haben, zu entbinden, eben all dies, wo der Beckenboden sich entspannen muss. Andersherum bei zu niedriger Ruhespannung kann es ebenso schwierig sein, die nötige Kraft zu erreichen, um die Kontinenz zu sichern, da der Weg noch länger ist.

Wie kann eine Spannungsänderung in die eine oder andere Richtung entstehen? Dazu musst du wissen, dass Muskelphysiologie sehr komplex ist und es viel mit der Verschaltung im Gehirn und Rückenmark zu tun hat. Vereinfacht gesagt, gibt es ein motorisches Areal im Gehirn, dass den Muskel ansteuert, ihn bewegt und er dadurch Kraft ausübt. Davor gibt es aber (unter anderem 😅) noch das limbische emotionale System, dass entscheidet, ob der Muskel sich bewegen soll. Da dies durch Emotionen aus vorangegangenen Situationen beeinflusst ist, können Emotionen (traumatische Geburt, sexueller Missbrauch, chronischer Stress…) einen Einfluss auf die Spannung der Muskulatur haben. Daher kann der Beckenboden auch nach der Geburt eine zu hohe Spannung und dadurch zu wenig Kraft haben!

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